Zum Siebten Mal gastiert das Junge Philharmonische Orchester Niedersachsen im Rahmen seiner Deutschlandtournee in Lüneburg. Das aus ca. 120 Mitgliedern bestehende Orchester entwickelte sich über die letzten Jahre zu einem herausragenden semi-professionellen Orchester in Deutschlands Kulturlandschaft. Ausschlaggebend für diesen Erfolg ist zum einen die kontinuierliche und konzentrierte Arbeit, sowie die auf dem ersten Blick „bunt“ wirkende Zusammensetzung der Mitglieder: Schüler, Musikstudenten, Laienmusikern sowie Berufsmusiker aus den führenden Orchestern Deutschlands. Frei von der Routine eines professionellen Sinfonieorchesters stehen im Jungen Philharmonischen Orchester Niedersachsen die Musikbegeisterung, der Gemeinschaftsgeist und die hohe Motivation jedes Einzelnen im Vordergrund – sie machen den einzigartigen Charakter dieses Klangkörpers aus. Dirigent des Konzertes ist der junge Berliner Dirigent Andreas Schüller.
Der ehemalige Assistent von Lothar Zagrosek wurde im Sommer 2003 an der Wiener Volksoper als Kapellmeister verpflichtet, zu der er nach einem 3jährigen Engagement am Hessischen Staatstheater Wiesbaden 2007 wieder zurückkehrte. Seit dem Jahr 2002 ist er eng den Salzburger Festspielen verbunden, deren Chordirigent er seit 2006 nun ist. Seine vielzähligen Gastdirigate führten ihn an die großen Opernhäuser von Leipzig, Köln und Berlin, sowie an die Podien von Orchestern wie dem Staatsorchester Kassel, dem Konzerthausorchester Berlin (ehemals Berliner Sinfonieorchester) und dem MDR Sinfonieorchester Leipzig.
Auf dem Programm des Abends stehen die Streichersinfonie Nr. 10 von Felix Mendelssohn-Bartholdy, „Vorspiel und Liebestod“ aus der Oper „Tristan und Isolde“ von Richard Wagner, sowie „Ein Heldenleben“ von Richard Strauss.