Der legendären indisch-ungarischen Malerin Amrita Sher-Gil (1913-41), von der wir bereits im Rahmen der „Indischen Woche“ vor knapp 10 Jahren in unserer Galerie einige Originalwerke zeigen konnten, wurde 2001 im Ernst-Museum Budapest, 2006 im Haus der Kunst in München erstmals in Deutschland und im Anschluß 2007 in der Tate Modern in London eine umfangreiche Ausstellung gewidmet. Begleitend zu dieser Werkschau, die in München mehr als 30.000 Besucher verzeichnen konnte und die ein breites Echo in Presse und Fernsehen fand, entstand der Film „Amrita Sher-Gil – ein Familienalbum“ von der freischaffenden Filmemacherin und ehemaligen NDR-Redakteurin (Weltspiegel) Navina Sundaram, die gleichzeitig auch die Nichte jener berühmten Malerin ist, die, beeinflusst von Gaugin, oft in einem Atemzuge mit Frieda Kahlo und auch mit Paula Modersohn genannt wird. Diesen 37-minütigen Dokumentarfilm zeigen wir nun mit begleitender Dia-Schau, präsentiert von Navina Sundaram, in der Konzertscheune. Es entsteht ein spannendes Portrait jener Malerin, deren Werk die Grundlage zur Gründung der National Gallery of Modern Art in Neu-Delhi bildet, und die zunehmend in Europa entdeckt wird.
Karten zu Euro 7.-, erm. Euro 5.- nur an der Abendkasse
Veranstalter: Kulturforum