Clara und Robert Schumann sind das berühmteste Paar der deutschen Musikgeschichte und sie waren lange Zeit auch ein Traumpaar des deutschen Gemüts. Das Schicksal der beiden Ausnahmegestalten deckte sich mit der Spannungskurve des Trivialromans – steiler Anstieg zum Glück, tragischer Absturz. Das Verhältnis der beiden ist dank mehr als 500 erhaltener Briefe auch bestens dokumentiert. Und durch Johannes Brahms wurde die Beziehung am Ende fast zu einer tragischen Art von Ménage à trois… Was für ein Mensch war diese Clara Schumann, von der Goethe sagte, als er ihr Klavierspiel hörte, sie habe "... Kraft für sechs Knaben!" Der kleine, wehmütige Seufzer „Ach, Clara...!“ wird zum Schlüssel der schrittweisen Entdeckung des Menschen Clara Schumann. Klug und sensibel wird diese Hommage und Enttarnung der Frau und Künstlerin von der Autorin und Schauspielerin Sibylle Maria Dordel unter der Regie von Dagmar Thole in eine fesselnde szenische Präsentation umgesetzt. Die Interpretation von Schumann-Musik wird gestaltet von der ukrainischen Pianistin Elena Kolesnitschenko.
Veranstalter: Kulturforum